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S 25 :: Göteborg, Schären

Heute ging's nicht ohne Wecker.

Wir müssen ca. eine Stunde fahren. Hin- und zürück sind das schon zwei Stunden. Daher sollten wir schon etwas beizeiten abfahren.

Doch das gemütliche duschen und frühstücken lassen wir uns nicht entgehen. 

So fahren wir kurz vor 11h los. Vom lilla Paradis aus, ist man schnell auf der Autobahn.

Aus den Erfahrungen vom letzten Mal fahre ich zuerst ans Ende der Stadt und nehmen eine ÖV- Personenfähre in Schären.

D.h. wir parkieren eine Tramstation vor Saltholmen, dem Hafen wo die Fähre abfährt.

Der ÖV in Schweden ist mega easy. Überall. Man hält einfach die Bankkarte an den Leser und schon hat man für Euro 3.50 ein Ticket für eine Fahrt von 75Min.

Unsere Rundfahrt geht in die Schäre Vrängo und dauert ca. 1.5h. Auf die 1. Schäre müssen wir unten im Passagierraum sitzen, die Fähre ist so voll. Doch hier steigen ganz Viele aus und wir können es uns oben auf Deck, an der warmen Sonne gemütlich machen.

Wir geniessen die Fahrt durch die Schären, traumhaft.

Von hier fahren wir dann wieder mit dem Tram zurück zum Wagen und mit dem Wagen dann ins Zentrum von Göteborg. 

Ich verfahre mich kurz, weil auf den Tafeln immer steht "Centrum" und plötzlich sind die weg. So merke ich erst leicht zu spät, dass wir uns bereits wieder aus dem Centrum entfernen. Doch das ist nur ein kurzer "Abstecker". Im Centrum finden wir auch easy einen Parkplatz. In Schweden hat es keine Parkschranken mehr. Es wird die Autonummer gescannt. 

Bei der Ausfahrt gibt man dann seine Autonummer ein und schon erscheint der zu bezahlende Betrag. Oder sie haben überall "EasyPark". So parken wir in ganz Schweden total easy.

Von Parkplatz aus sind wir wirklich bereits im Herzen von Göteborg.

Durch den Stadtpark schlendern wir in die Altstadt "Haga". Im berühmten Café "Husaren" gönnen wir uns eine Zimtschnecke.

Das Teil ist riesig aber tatsächlich leeeeecker. Der Teig ist weich, die Füllung saftig, das alles nicht zu süss... mega.

Auch wenn wir uns das Teil geteilt haben, danach müssen wir uns aber bewegen. Und so spazieren wir auf den höchsten Punkt der Stadt, dem Risåsberget,  wo man alle Stadtteile mit einem Blick einsehen kann. Es ist eine wirklich schöne Stadt. 
Oben hat es noch eine alte Festungsanlage.

Von hier schlendern wir wieder zurück, durch schmale Gassen und geniessen das Treiben am Fluss, die schönen Markthallen mit frischem Fisch, Fleisch, Gebäck... Einladende Gartenrestaurants. 
Bald ist es wieder Zeit zurück zu fahren. Doch zuvor gönnen wir uns in einem Gartenresti noch eine Erfrischung und geniessen die die friedliche, ruhige Stadt. 
Esther meint, sie könnte sich vorstellen hier zu leben :-) 

Leider kommen wir kurz vor Schluss der Rushhour wieder auf die Autobahn. Und wegen des Gedränges verpasse ich eine Ausfahrt.
Dadurch kommen wir etwas spät in Ulricehamn an, so dass wir wieder keinen Alkohol einkaufen können, da der Laden schon geschlossen hat.
Das tönt jetzt fast, als bräuchten wir den Alk. Doch während der Ferien, zum Essen oder für unten am See... ein Glas Wein, Bier oder einen Schluck Whisky als Absacker wären nicht verkehrt :-).

So fahren wir halt direkt zu "unserem" Häuschen zurück und kommen rechtzeitig zum Sonnenuntergang an unser Lieblingsplätzchen.
Und ich komme noch zu einer Zigarre. Ferien, wie wir sie uns vorstellen.
Den Tag haben wir in vollen Zügen genossen :-)

Km gefahren

220

Km gelaufen

7.4

Schritte

9823

Hotel

lilla Paradis

Ort

Timmele


Menue:

Gemüsereis mit lauwarmem, geräuchertem Lachs und Salat

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