Unsere 3., gemeinsame Ferienwoche in diesem Jahr. Wir freuen uns riesig. Auf die Ferien und unsere gemeinsame Zeit.
Pläne haben wir bis zum letzten Abend keine Konkreten. Geplant waren immer Töffferien in die Toscana. Doch wir sind im Spätsommer und mit dem Töff sind wir auf gutes Wetter
angewiesen.
So checken in den Tagen vor unseren Ferien täglich den Wetterbericht und der lässt lange nichts Gutes erwarten.
Doch endlich zeigt dieser an, dass es heute wohl noch am Vormittag regnet und ab da wird es täglich etwas besser.
So lassen wir uns mit dem Start in den Tag Zeit. Denn als wir gemütlich aufstehen, ist draussen alles nass. Doch immerhin haben wir den Eindruck, dass es heller wird. So beginnen wir zu packen.
Esther ihre Taschen für den linken Koffer, ich die Taschen für den Rechten. Gemeinsam packen wir noch die Tasche für auf den Gepäckträger.
Das Motto ist: Reduce to the Max. Wir müssen mit nassem, kaltem Wetter rechnen. Brauchen also auch warme Klamotten, Jacken etc. Aber wir sind Beide bescheiden. So haben wir bald alles gepackt und
verstaut.
Gestern Abend habe ich noch die Routen für die ersten beiden Tage ins Navi übertragen.
- Heute Flühli und am
- Sonntag Carona im Tessin
Und auch die Hotels habe ich schon gebucht. Man will ja wissen, wo man am andern Tag schläft ;-).
Als wir so ca. um 12h abfahren ist der Himmel blau und hat weisse Wolken. Das Wetter scheint zu halten :-).
Doch es dauert nicht lang, fallen die 1. Tropfen und der Himmel wird wieder dunkel. Sht...
Doch als wir uns dem 1. Halt in Meilen am Zürichsee nähern reisst es wieder auf und ab da bleibt es den ganzen Tag trocken. Nur warm wird es nicht mehr. Die Fahr über Land ist wunderschön und
entspannend. Über Hügel, durch Wälder vorbei an Seen und noch viel Wichtiger, kein Verkehr.
Unterwegs machen wir einen Halt in einem Restaurant wo ich mal auf meiner 1. Schweiz- Durchquerung übernachtet hatte.
Hier essen wir etwas Kleines.
Bald sind wir dann auch vor dem Hotel angekommen. Hier erinnere ich mich, dass ich in meiner Militärzeit, als Rekrut, mal eine Pause eingelegt habe und mich am Fluss ans Ufer gelegt und eine
Krumme geschmaucht habe... man das war vor 40 Jahren.
Am Hotel selbst fahre ich nicht zum 1. Mal vorbei, doch es war meiner Meinung nach lange geschlossen.
Aber wir sind etwas früh und ich checke die Google- Map nach Highlights in dieser Region. Tatsächlich wird mir ganz in der Nähe das "Chessiloch" angezeigt. So fahren wir noch dort hin. Ohne zu
wissen was uns erwartet.
Die Strasse wird immer schmaler bis es am Schluss, ganz zu hinterst, nicht mehr weiter geht und wir die Guzzi parken müssen.
Ab hier geht es nur noch zu Fuss weiter. Und das mit den Töffklamotten... Doch es geht, problemlos.
Über schmale Wege geht's entlang dem Tor- und dann dem Grönbach entlang. Diese führen viel, braunes Wasser.
Mächtig, eindrücklich. Nach vielleicht 2km stehen wir an einer Lichtung mit einer Feuerstelle und über uns hängte eine lange Hängebrücke. Doch wir spazieren noch etwas tiefer ins Tal. Vorbei an
einem grossen Wasserfall. Und ganz zu hinterst hat es noch eine kleinere Hängebrücke, welche in einer Felsenschlucht endet. Und von hier fällt ein eindrücklicher Wasserfall hinunter. Man spürt
die Wucht des Wassers. Mega.
Danach geht's zurück zur Lichtung wo wir noch über die Hängebrücke laufen. Weit unter uns sehen wir dann auf den Fluss.
Mittlerweile ist Zeit, zurück zum Hotel zu gehen. Dieses ist ein "swiss historic hotel" und im Innern macht es tatsächlich den Eindruck, als wäre die Zeit stehen geblieben.
Doch die Zimmer sind modern und komfortabel. Die Aussicht haben wir auf den Hof und in die Berge. Schön.
Nach dem Duschen legen wir uns noch etwas hin, bevor wir uns zum Abendessen aufmachen.
Im Hotel wird ein Theater aufgeführt so sind zu Beginn noch alle Plätze besetzt und wir machen noch einen kleinen Spaziergang durchs dorf. Der Hotelier hat uns verprochen, dass er uns einen Platz
reservieren würde.
Als wir zurück kommen, ist noch immmer alles besetzt. Doch der Hotelier serviert uns im Entree unsere Drinks und wir geniessen den Abend jetzt schon.
Als wir dann an den Tisch geführt werden, ist der Tag lecker abgerundet.
Müde gehen wir ins Bett.
Danke für den lässigen Tag mis Herz :-*


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