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Herbstferien 6/9 - Pizol, 5 Seenwanderung

 

Heute ist etwas früher, nein, es ist früh Tagwach.

Gestern kam mir die Idee, doch die Fünfseen- Wanderung beim Pizol zu unternehmen.
Die Wetterprognose sagt hervorragendes Wetter voraus. Ideal zum Wandern mit toller Fernsicht.

So finden wir uns kurz nach 8h auf dem Parkplatz der Pizol- Bergbahnen wieder. D.h. wir müssen vor 7h abgefahren sein.
Ich machte Esther etwas Angst, mit dem Gipfelsturm vor Ort. Doch dem war nicht so. 2/3 des Parkplatzes waren also leer.

Die 1. Etappe der Gondelbahn war o.k. Doch dann mussten wir in eine Sesselbahn umsteigen.
Dort meint der Angestellte, dass es ganz oben wohl -2°C sein müsse, wenn nicht noch kälter.
Die Aussicht war phänomenal. Man sah auch ganz deutlich, dass unsere Zielroute eingeschneit war.

Uns kamen die 1. Bedenken. Denn wirklich warm angezogen waren wir nicht. 
Um ehrlich zu sein, dachte ich an einen entspannte Herbst- Bergwanderung. Dass wir hier oben, auf ca. 2200m auf die Vorboten des Winters treffen, damit habe ich nicht gerechnet.

Natürlich tragen wir richtige Wanderschuhe. Doch eine zusätzliche Jacke, Handschuhe und vor Allem Wanderstöcke wären kein Luxus gewesen. 
Oben kommen wir durchgekühlt an und wärmen uns als 1. in der Bergbeiz mit einem Tee und einer heissen Schockolade. Sowie je einem Gipfeli. 
Ich gönnte mir noch einen Nussgipfel... Ich Heimlifeiss ;-).

Nachdem wir uns die Lage nochmals genau angesehen und aufgewärmt haben, entschlossen wir uns, dass wir die Route trotzdem machen wollen. Wir sind auch nicht die Einzigen. Überlaufen ist es aber nicht.

So machen wir uns an die 1. Wanderetappe. Uns steht ein ca. 1h Aufstieg bevor. Der Weg ist gut, trocken, an der Sonne und schneefrei. 
Oben angekommen haben wir die 1. tolle Aussicht. Der tiefblaue Wildsee, inmitten verschneiter Berge. Mega.
Bei der 2. Wanderetappe vermissen wir unsere Stöcke schmerzlich. Der 1. Abstieg erfolgt in einer schattigen, verschneiten, teils eisigen Geröllhalde. 
Es scheint nicht gefährlich, auch wenn man ausrutscht stürzt man nicht in die Tiefe. Doch die schroffen Felsen möchte man trotzdem nicht in einem unkontrollierten Rutsch touchieren. 
Nach uns folgen irgend eine Schule. Mit Schülern im Alter von vielleicht 17 Jahren. Das wäre ja nicht das Problem.
Doch es sind viele, pubertierende Kids. Viele ohne korrektes Schuhwerk... wer immer das verantwortet... ich würde das nicht wollen.
Auf alle Fälle schreien vor allem ein paar Jungs in den Bergen herum, dass wir uns ziemlich nerven. Dieses Geschrei wird uns leider noch ein paar Stunden begleiten :-(.

Doch wir kommen gesund und entspannt am 3. See, dem Schottensee an.

Die nachfolgenden Seen sind auch schön. Doch den eindrücklichsten, schönsten, haben wir schon gesehen.
Nach dem 4., dem Schwarzsee, (der 1. "Wangsersee" war übrigens direkt bei der Bergstation, beim Restaurant), geht es wieder etwas hoch. 
Hier wurden über die Jahre duzende, wenn nicht hunderte Steinmännchen auf die Hochebene aufgebaut. Ein spezieller Anblick. 

Auf dieser Hochebene laufen wir über verschneite Matten. Dies war nur noch lästig. Wenn, dann wäre man einfach auf die Wiese gefallen. Auch nicht angenehm, doch auch diese Passage haben wir problemlos hinter uns gebracht.
Zum 5. und letzten Baschalvasee müssen wir etwas weiter laufen, da der eigentliche Wanderweg gesperrt ist.

Bei der letzten Etappe geht es nochmals über spitze, steile Felsen hinunter. Es ist aber immerhin nicht mehr vereist. 
Beide sind wir aber froh, als wir uns unten in der Alpbeiz, im Garten, einen Kaffee gönnen können. 

Die Abfahrt ist diesmal etwas wärmer. Und je tiefer wir fahren, umso wärmer wird es.

Danke mis Herz :-* für dä tolli Tag. Und das Du mit mir mit cho bisch. Mega g'sii :-)

Km gefahren

Km gelaufen

14.2

Schritte

20177

Hotel

Ort


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