Esther und ich haben heute und morgen frei. Ich erhielt quasi "Zwangsferien", bzw. muss kompensieren.
Mal zwei Tage. Esther hat keine Ferien mehr. So legten wir diese auf ihre freien Tage.
Eigentlich hätten wir mit dem Töff mal in den Schwarzwald fahren wollen. Evtl. mit Esthers Töffkollegen.
Doch die Wetterprognosen sind eher suboptimal, bis sehr regnerisch und kalt.
So sagen wir ab und entscheiden, dass wir mit dem Auto für zwei Tage in den Jura fahren. Wie gesagt, so getan.
Wir haben's nicht eilig. Der Weg ist das Ziel, so können wir locker noch ausschlafen und gemütlich abfahren.
Die Route führt uns über Trimbach (hier wollte ich Esther das berühmte "Isäbähnli" vorstellen), Belchen, Langenbruck, Matzendorf (hier machten wir einen kurze Halte am Grab eines Freundes von mir
und essen was im Auto).
Einen längeren und schönen Halte machen wir für den Besuch der Wolfsschlucht.
Diese ist traumhaft. Eine richtige Schlucht. Lang, schmal und tief, mit steil aufragenden Felswänden.
Leider ist der Bach ausgetrocknet, doch es hat viel Moos. Unterwegs begegne wir zwei Feuersalamandern. Mega schön.
Wir steigen die ganze Schlucht hoch. Sie ist steil und teilweise mit dem Laub sehr rutschig. Nicht gefährlich, doch etwas aufpassen muss man schon. Die Tour ist mega schön und selbst das Wetter
macht mit.
Wie überhaupt, das Wetter mitmacht. Die Prognosen für heute stimmen also schon mal nicht :-(.
Wobei, es ist ja wirklich schön und wir nehmen die Fahrt als Rekognoszierungsfahrt für nächstes Jahr mal mit dem Töff in den Jura zu fahren.
Nach der Schlucht fahren wir schon zu unserem Ziel in Delémont. Aber mit dem Umweg über den Lac de Lucelle. Bzw. durch das Tal, den Fluss, welcher durch Frankreich und die Schweiz mäandert. Und
so die Strasse immer wieder das Land wechselt.
Vor dem Abendessen sind wir noch um den kleinen See spaziert. Hier hätte es ein Kloster. Doch es sieht alles sehr verlassen, fast heruntergekommen aus.
In Delsberg angekommen parken wir den Wagen und beziehen das Hotel. Ich freue mich auf die "grüne Fee" welche wir nach dem Duschen suchen wollen.
Doch leider finden wir kein Bar welche diesen Drink anbietet. So gönnt sich Esther einen Schluck Weisswein und ich mir eine "Bloody Mary" welche nicht so lecker war...
Im Anschluss finden wir aber ein anmächelndes Restaurant und werden hier fast wie Gott in Frankreich, verwöhnt.
Das Essen ist lecker und wir haben einen tollen Abschluss dieses lässigen Tages.
Danke mis Herz, warst Du dabei :-*
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