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D :: Thüringen, Stausee Hohenwarte

Unser Ziel heute, ist der Stausee Hohenwarte.
Unser erster gemeinsamer Tag zu fünft. Dem Alter nach, begonnen mit dem Jüngsten:
Melvin, Gody, Ciccio, Juan, Urs :-)

Die Fahrt führt über kurvige, bewaltete Strecken. Ausgerechnet aber am Rotlicht stehen wir in der prallen Sonne.
Und die Fase dauert... 

Danach aber geht die wilde Fahrt weiter. Die Strassen werden aber eher schlechter. Schlaglöcher, unterwurzelte Strassebeläge.
Es holpert und schlägt. Zum Fahren nicht so wahre.
Doch es fällt auf, das Problem ist bekannt. Wir durchfahren viele Strassenbaustellen.

Um die Mittagszeit erreichen wir dann auch den Stausee. Viele Motorräder parkieren wild, auch auf dem Busparkplatz.
Mir ist das nicht geheuer, daher fahren wir auf den offiziellen Parkplatz.
Hier müssen wir Ticktets lösen. An einem Automaten, der über eine Minute benötigt, bis dieses endllich gedruckt wird.
Aber auch nur, wenn man Routine hat, die Kreditkarte bereit liegt und die Knöpfe auswendig drücken kann. Wenn man noch zuerst warten und auswählen und evtl. noch Münz rauskramen muss... 
Also beim 1. Ticket brauche ich 2 Min. dann noch vier Mal 1 Min. macht am Schluss über fünf Minuten für fünf Tickets... 
Während ich also so, Tickets am erstellen bin... bildet sich hinter mir eine Riesenschlange Wartender, die auch gerne ein Ticket hätten. Die Armen. Vor mir stand zum Glück nur Einer... doch der hat schon geflucht...

Mich hat die Szene an das Cabaret Rotstift erinnert, mit der Nummer "am Skilift"... nur weniger lustig.
Aber egal, wir schaffens zum Kaffee, wo wir uns Einen gönnen. Mit einem Eis. Juan lädt uns ein. Danke mi Amigo :-).

Nach der Erfrischung bestaunen wir die Talsperre. Die ist ziemlich eindrücklich. Mit toller Aussicht in die Wälter und den See.
Schade sind die vielen toten Fichten. Grosse, sehr grosse Teile der Wälder sind hier tot. Sie sind dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen. O.k. schon fast nur die Fichten. Denn die vertragen die Hitze und Trockenheit schlecht. So bilden sie kein Harz welches den Buchdrucker (Borkenkäfer) abhalten könnte. Ein trauriger Anblick. 

Doch nun ist es Zeit den Rückweg anzutreten.
Das Navi führt uns dem See entlang. Schattig, Kurvig, schön. Irgendwann führt die Strasse kurvig in die Höhe, auch schön.
Dafür sind wir hierher gekommen. Wir geniessen die Fahrt. Nur kurz, denn Plötzlich stehen wir vor eine Strassenvollsperrung.
Ein Radfahrer erklärt uns, dass wir diese über eine Kiesstrasse umfahren können. Tatsächlich.
So können wir unsere Fahrt weiter fortsetzen. Bis wir wieder vor einer Vollsperrung stehen... unglaublich.
Wir wenden und sind plötzlich wieder am selben Ort wo wir bereits den Radfahrer angetroffen haben.

Also wieder zurück und eine andere Route gewählt. Das was mich daran hässig macht, ist.
Es gibt eine alternative Route. Doch weder war die Baustelle markiert noch ein Umweg ausgeschildert.
Das macht mir üblicherweise nichts aus und ich habe auch Verständis. Doch wenn das für uns bis zu 25km Umweg bedeutet, bei diesen Temperaturen und schlechten Strassen, dann macht das keinen Spass.

Als wir dann endlich im Hotel ankommen sind wir auch entsprechend müde. 
Die Moral ist aber immer noch hoch ;-) - wir gehen ins Zimmer, machen uns frisch und freuen uns auf's Essen.
Wir hatten gehofft, wir könnten heute a la Carte essen. Doch so wie wir verstanden haben gibt es das normalerweise, doch heute nicht. So gehen wir wieder ans Buffet.
Das Buffet lässt auch keine Wünsche offen: Von Allem hat es genug, gesund (bis auf den Dessert ;-) und abwechslungsreich. Es ist auch lecker gekocht.

Doch nun ist es Zeit, sich noch etwas zu bewegen. So schlendern wir noch etwas im Dorf herum. 
Wir sehen uns die hoteleigene Garage an. Doch die ist schon überfüllt mit andern Töff's.
Egal, das Wetter ist gut und wir können unser locker draussen stehen lassen.

Doch nun ist es Zeit die müden und geschundenen Knochen zu Bett zu tragen :-).


Kilometer gefahren

160

Kilometer gelaufen

5.7


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