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D :: Thüringen, Drachenschlucht

Nach einem weiteren, ausgiebigen Frühstücksbuffet geht's wieder auf die Strasse.
Unser 1. Ziel heute, ist die Thüringer Bergbahn. Gestern sind wir dran vorbeigefahren und es hat uns angelacht :-).

Schon um 10h stehen wir an der Talstation. Zuerst sind wir nicht sicher, ob sie überhaupt fährt. Es hat so keine Leute.
Doch wir versuchens. Und tatsächlich können wir die Fahrkarten lösen und direkt einsteigen.
Unser Bähnli ist ja cool. Es ist quasi ein offener Pritschenwagen mit Sonnenschirmen :-) ein Cabrio- Bahn.

Die Fahrerin erzählt viel über die Gegend, die Geschichte... es ist traumhaft, so in die Morgenstunden zu fahren und die Fahrt zu geniessen.
Oben angekommen spazieren wir quasi um die Bergbahn- Station, sehen uns alles an und fahren mit der selben Cabrio- Bahn retour.
Es wäre schön hier oben. Doch wir sind ja nicht zum Wandern hier. Und das nächste Bähnli fährt erst wieder in einer Stunde.
Und wieder Cabrio zu fahren ist zudem reizvoller :-)

Bei der Talstation angekommen, machen wir uns gutgelaunt ready für die Weiterfahrt.
Diese führt uns über weite Felder und durch Städte. Doch das läuft, äh, fährt gut. Auch wenn es mittlerweile recht heiss geworden ist.
In Gotha machen wir unsern ersten Halt. Wir wollen etwas trinken. Doch wir finden kein Restaurant.
Die, an denen wir vorbei fahren, sind geschlossen. Das fällt uns überhaupt auf, wie wenige Spunten auf unserer Reise geöffnet sind.
Doch wir finden dann doch eines. Hier aber fast keinen Parkplatz:
Irgendwann finden dann doch Alle ein Plätzchen für den Töff. 
Das Restaurant liegt schön im Schatten unter grossen Bäumen. Wow... cool.
Eigentlich wollten wir nur was trinken, doch die Speisekarte lädt zum Schneuggen ein. So wählt jeder von uns etwas Kleines.
Um ehrlich zu sein, wir geniessen den Schatten sehr. So bleiben wir etwas länger :-).

Aber unser Ziel, die Drachenschlucht wartet noch auf uns. So schaffen wir es dann doch noch aus dem Schatten.
Die Fahrt ist führt entspannt über weite Felder bis nach der schönen Stadt Eisenach. Hier müsste man auch mal einen Halt machen. Doch es ist zu heiss, so fahren wir einfach durch und biegen ab in den Wald der zur Schlucht führt.
Hier stellen wir aber fest: Wir sind nicht die Einzigen. Sämtliche Parkplätze sind überfüllt und es wird auch wild parkiert.
Daher fahre ich weiter und suche eine andern Parkplatz, wenn es nach mir geht, können wir uns den Trubel sparen.

Oben am Berg angekommen hat es einen grossen Parkplatz. Auch der ist überfüllt. Zum Glück sind wir mit den Töffs da und finden je einen Platz.
Mein Gspänli kommen zum selben Schluss. Hier oben ist eine Art Party in Gang, wir trinken etwas und beschliesen, zurück ins Hotel zu fahren.

Was wir denn auch tun. Die Rückfahrt ist easy. Selbst die Strassen sind besser als gestern. Das macht Mut auf die folgenden Tage ;-).
"Kurz" vor unserem Hotel fahren wir wieder auf eine Totalsperre der Strasse mit einer markierten Umleitung.
Es scheint, als hätte das System. Doch uns bleibts nicht anderes übrig als den Umleitungsbeschilderungen nachzufahren.
Das ist lästig, zumal die Umleitungen nicht einfach ums Dorf führen, nein, die führen bisher immer weiter herum.
Heute kommen wir so zu fast 25 Mehrkilometer. Im Prinzip ist das nicht viel. Aber bei Hitze, wenn man bereits müde ist... 

Immerhin, wir kommen alle Wohlbehalten im Hotel an. Machen uns frisch und freuen uns auf's Abendessen.
Es gibt wieder Buffet, grosszügig, aber irgendwie halt Buffet... Vielleicht morgen?

Am Abend richtet Melvin uns aus, dass ihm die Fahrerei auf den Po schlägt und er wohl morgen nach Hause fährt.
Offenbar unterstützt ihn seine Bude bei diesem Entscheid. Die hätten viel Arbeit und zu wenige Chauffeure... 
Da er beizeiten auf muss, geht er auch beizeiten zu Bett. Schade :-( 

Wir wünschen ihm gute Heimfahrt und bestehen darauf, dass er uns bei jedem Halt informiert, wo er ist und wie's ihm geht.
Alleine die 600km auf der Autobahn ist kein Zuckerschleck und wir machen uns schon etwas Sorgen.

So geht ein eigentlich schöner Tag mit einem Vermutstropfen zu Ende... 


Kilometer gefahren

181

Kilometer gelaufen

3.7


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