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CH :: Jura, Mont Soleil mit eBike

Als ich aus meinen süssen Träumen erwache ist Reto schon auf und hat uns beim Beck Gipfeli und O-Saft besorgt.
Ich bin happy, dass Reto in letzter Zeit nicht so gut schläft 😉 – Sorry Reto 😊

So schmeisse ich mich noch kurz unter die Dusche und geselle mit meinem dampfenden Kaffee zur Reto in den Garten.
Zusammen geniessen wir das Frühstück unter dem Kirschbaum.
Während Reto noch mit der Familie telefoniert hänge ich mich in die Matte.
Die Hängematte 😊.

Doch es wird langsam Zeit zu räumen, die Räder wieder mit den Akkus zu versehen  und die Wohnung abzugeben.
Das geht schnell und die Vermieterin ist mit uns zufrieden. Wir auch mit ihr.

Unser heutiger Tourstart ist in den Freibergen. D.h. wir fahren nach Saignelégier, wo wir unsere Räder zum letzten Mal vom Träger packen.

Von hier führt und die Route durch die erwähnten Freiberge, mit ihrer speziellen Natur.
Viele freistehende Tannen und auf grossen Wiesen. Ganz speziell. Und doch ist es irgendwie ein Wald, nur stehen die Bäume, eher Baumgruppen nicht so eng.
Hier äsen auch Kühe und Rinder. Zudem hat es viel viele Pferde.
Saignelégier ist auch das Schweizer Pferdereit- und Sportzentrum.
Eine bekannte Schweizer Pferderasse heisst denn auch «Freiberger».

Das Ziel heute ist der Mont Soleil.
Wir fahren durch die liebliche Landschaft und unseren 1. Halt machen wir am Etang de la Gruère. Dem grössen schweizer Moorsee.
Überraschenderweise hat es nicht viele Leute hier. So geniessen wir die Fahrt auf den schön angelegten Holzwegen. Überall hat es kleine Ausgänge an den See.
Mich zieht es ins Wasser… so schön. Ich schwimme eine genussvolle, kleine Runde 😊.
In meinen Radlerhosen… also muss ich mit klatschnassen Hosen wieder aufs Rad.

Zum Glück ist es ja heiss. An einem Feldtisch setzen wir uns dann hin und checken den nächsten Routenabschnitt. Ich stelle auf Mountain- Bike.
So führt uns die Route über die Felder. Was mit meinem Rad auch erstaunlich gut funktioniert und wirklich schön ist.
Doch irgendwann ist ganz fertig. Da führt kein Weg weiter. Bzw. ist gesperrt.
So wähle ich eine Route für normale Bikes. Das geht doch auch und führt über Wiesen und Feldweg.
Irgendwann sind wir auf einer Krete zum Mont Soleil. Die Aussicht auf den Chasseral und über die Freiberge ist mega. Je näher wir dem Gipfel kommen, umso mehr Windräder, Windkraftwerke hat es hier. Eindrücklich.

Oben angekommen, machen wir einen kurzen Halt und geniessen die Aussicht.
Bald geht es aber wieder zurück. Den 1. Teil können wir wieder laufen lassen.
Plötzlich bleibt Reto stehen. Er erkennt das alte Schlachthaus seiner Familie wieder.
Viele Erinnerungen, mit dem Onkel, grossen Feuern und gebratenen Würsten kommen wieder hoch. So cool. Solche Geschichten sind immer wieder lässig zu hören.
Auch ich habe ein paar Solcher 😉.

Die Fahrt zurück ist locker und entspannt. So kommen wir denn auch wieder in Saignelégier. Hier wird mir auch klar, warum wir kein Hotelzimmer mehr fanden.
Heute findet offenbar ein grösseres Schwingfest statt.

Im Schatten einer Gartenbeiz machen wir vor der Heimfahrt noch eine kleine Rast und gönnen uns was zu trinken und noch einen Fitnessteller mit Kotelett. Lecker.

Doch nun geht es an die Heimfahrt.
Wir montieren wieder die Räder, ziehen uns etwas um machen uns auf die Heimfahrt.

Die ist ziemlich easy. Mit den üblichen Staustellen, aber relativ harmlos.

Bald sind wir denn auch wieder in Elgg. Wir verabschieden uns herzlich und schon ist das WE wieder vorbei.

Danke Reto… war ein tolles WE. Gerne wieder.

Für mich heisst es jetzt nur noch, alles wieder verpuffen und ab unter die Dusche.
Denn das Schönste kommt erst noch: Esther
😉.

Zusammen schmeissen wir ein Lammnierstück in die Pfanne und bereiten einen schönen Salat vor.

So gehet ein tolles WE mit einer Kirsche auf der Torte zu Ende - und ich rede nicht von einem Dessert ;-)


Kilometer gefahren

35.9

Kilometer gelaufen

1.4


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